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GDAŃSK / DANZIG (Westpreussen)
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Die erste Erwähnung der Stadt Danzig findet sich im Jahre 997. Adalbert von Prag hatte auf seiner Missionsreise zu den Prussen den Fürsten
von Danzig besucht und zahlreiche Heiden getauft. Eine Burgsiedlung aus dieser Zeit war die Wiege der heutigen Stadt. Danzig war über 300 Jahre Hauptstadt eines slawischen Herzogtums, bis die Stadt 1308 vom
Deutschen Orden übernommen wurde. Seit Ende des 12. Jahrhunderts waren aber bereits Deutsche hierher gekommen. 1361 wurde Danzig Mitglied der Hanse und sagte sich im Jahr 1455 zusammen mit Thorn und Elbing
vom Deutschen Orden los. 1457 erhielt sie den Status einer “Freien Stadt unter der nominellen Oberhoheit König Kasimirs IV. von Polen”. Danzig führt eine eigene Flagge, hatte eigene Schiffe, Steuern, Zölle, prägte Münzen und erliess Gesetze. Ab 1793 wurde die Stadt, von einer kurzen Unterbrechung einmal abgesehen, ein Teil des Königreichs Preussens und entwickelte sich weiterhin prächtig zu einem der wichtigsten Handelzentren an der Ostsee.
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Durch Danzig fliesst zweiarmig die Mottlau. An ihrem linken Arm erhebt sich das
wichtigste Wahrzeichen der Stadt: Das um 1440 erbaute Krantor (hinten). The Mottlau river splits into two arms on its way through Gdańsk. On the banks of the left stream rises the most important landmark
of the city: The Crane Gate which was built in 1440 (background).
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Nach dem Ende des 1. Weltkrieg wurde der Kreis Danzig als Folge des Versailler Vertrages wieder eine “Freie Stadt”, angrenzend an Polen und
Deutschem Reich (Ostpreussen). Die grösste Katastrophe war 1945 die fast vollständige
Zerstörung der Altstadt. Wer Danzig heute besucht, kann dies kaum glauben, wenn man die wunderschön wiederaufgebaute Altstadt sieht. Dieser
Aufbauleistung ist nicht genug Respekt zu zollen.
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Das Goldene Tor hebt sich sich vor dem Gefängnisturm am Ende des Langen Marktes ab.
The Golden Gate shows in front of the prison tower at the end of the Long Market.
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Das Rechtstädtische Rathaus ziert den Langen Markt.Die Strasse ist mit Absicht
leicht gebogen um den Besuchern der Stadt die Pracht “wie zufällig” vor Augen zu führen. The Town Hall adorns the Long Market. The street has its slight curve on purpose as one could “coincidentally” better
present its beauty to the visitors.
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Das weisse Gebäude ist der Artushof (Dwór Artusa), der ehemalige Versammlungsort
Danziger Würdenträger. Er wurde 1481 erbaut. The white building is the Artus´ Court (Dwór Artusa), the former meeting place of Gdańsk´s dignitaries. It was built in 1481.
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Rechts steht der 1633 erbaute Neptunbrunnen am Langen Markt - ebenfalls eines der Wahrzeichen der Stadt.
To the right is Neptun´s Fountain on the Long Market. It was built in 1633 and is one of the city´s landmarks.
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Blick zum Grünen Tor und Neptunbrunnen vom Langen Markt aus. Looking to the Green Gate and Neptun´s Fountain from the Long Market.
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Das Grüne Tor (Zielona Brama) war die offizielle Residenz der polnischen Könige, wenn sie in Danzig waren.
The Green Gate (Zielona Brama) was the official residence of the Polish kings when they were in Gdańsk.
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Direkt hinter dem Neptunbrunnen liegt das kirchenähnliche Rechtsstädtische Rathaus, welches ab 1380 erbaut wurde.
Straight behind Neptun´s Fountain stands the church-like Town Hall, whose first bricks were laid in 1380.
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Danzigs Marienkirche bei Nacht. Gdańsk´s St. Mary´s Church at night
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Der Artushof. Court of Artus.
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Das Kranentor. The crane gate.
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Danzig ist sicherlich eine der Hauptattraktionen Polens. Die Stadt ist per Flugzeug, Schiff oder Bahn gut zu erreichen. Wer noch Zeit hat,
sollte den Besuch der Stadt mit einem Besuch der Marienburg (Malbork) verbinden, wer faulenzen möchte, sollte sich an den Strand von Zoppot (Sopot) begeben. Auch hier herrscht eine gute Anbindung per Bahn.
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