Im Jahre 1240 gründete der Deutsche Orden die Stadt im Siedlungsgebiet des prussischen Stammes der Barten. Diese nannten ihre Siedlung
“Lecbarg”, woraus sich später der polnische Name “Lidzbark” ableitete. 1308 erhielt Heilsberg Stadtrechte durch Bischof Eberhard von Meissen. Zwischen 1350 und 1795 war Schloss Heilsberg die Residenz der
Fürstbischöfe von Ermland, dessen Steinbau bereits 1400 vollendet worden war. Neben der Marienburg galt die als der schönste Backsteinburg Ostpreussens, sicherlich ebenso in Konkurrenz zur Burg in Rehden im Kulmer Land (Radzyn Chelmiński)
. Ab 1466 kam nach dem 2. Thorner Frieden die Stadt unter die Herrschaft der polnischen Könige. In dieser Zeit lebte auch Nikolaus Kopernikus hier und war von 1503-10 Sekretär und Arzt seines Onkels, dem
Bischof Lukas Watzenrode.
Schloss Heilsberg aus der Luft zeigt die Grösse der Anlage und die Nähe zum Fluss Alle.
An aerial view shows the full size of Lidzbark´s castle.
Ab 1772 war Heilsberg wieder preussisch und lag in der Provinz Ostpreussen. Diese Zeit endete nach dem 2. Weltkrieg, als die Russen die Stadt
einnahmen und diese danach an Polen kam.
Blick von der Kirche St.Peter und Paul auf die Schlossanlage. Looking down from St. Peter and Paul church to the castle area.
Schloss Heilsberg von der Alle (Lyna) aus fotografiert. A photo of Lidzbark castle shot from the banks of the Lyna river.
Schloss Heilsberg vom Vorschloss aus gesehen. Heilsberg castle seen from the chateau.
Im Inneren des Schlosses. Inside the castle.
Das Hohe Tor in Heilsbergs Innenstadt. The high gate in Lidzbarks´s city centre.
Die Kirche St.Peter und Paul im heutigen Lidzbark Warminski. St. Peter and Paul church in present day´s Lidzbark Warmiński.
Das Bischofsschloss in Heilsberg reiht sich in die Kette sehenswerter Burgen und Schlösser im ehemaligen Ostpreussen. Die Stadt selbst ist
nicht besonders schön, es wird aber auch hier eine Menge zur Zeit getan. Sehenswert ist auch die im Obergeschoss der Burg befindliche Kunstgalerie mit Gemälden polnischer Künstler.