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KWIDZYN / MARIENWERDER                       (Ostpreussen)

Marienwerder wurde 1234 vom Deutschen Orden gegründet. Auf Basis der bereits existierenden Prussenburg wurde dort eine befestigte Bischofsresidenz errichtet. Der Dom von Marienwerder enstand 1344 bis etwa 1355. Ihm vorgelagert befindet sich ein Schloss, dessen 54 Meter hoher Hauptturm zugleich der Glockenturm der einstigen Bistumskirche ist. Das Schloss diente etwa von 1322 bis 1360 als Wohnung des Domkapitels. Nach der Säkularisierung des Deutschen Ordens im Jahr 1525 wurde es Sitz evangelischer Bischöfe und herzoglich-preussischer Ämter. Architektonisch besonders auffallend ist der dem Schloss vorgelagerte Abschlussturm. Er diente einst als Toilette, im 19. und 20. Jahrhundert als Gefängnis.

Die heutige Stadt Kwidzyn aus der Luft lässt die Grösse der Kathedrale erkennen.
Seen form the air, present day´s Kwidzyn gives an impression of the cathedral´s size.

Das Schloss zu Marienwerder.
Kwidzyn castle.

Polens weitläufigster Toilettenturm: Eine Erfindung des Deutsche Ritterordens!
Poland´s largest toilet: An invention of the Teutonic Order!

Im Inneren der Kathedrale.
Inside the cathedral.

Ein Wandgemälde mit dem in Tannenberg 1410 gefallenen Ulrich von Jungingen, dem Hochmeister des Deutschen Ordens, in der Marienwerder Kathedrale.
A wall painting with the Order´s Grandmaster Ulrich von Jungingen. He fell at the battle of
Grunwald in 1410.

Schloss und Dom zu Marienwerder sind die prächtigsten Gebäude der Stadt Kwidzyn.
The Castle and cathedral of Kwidzyn are the most beautiful buildings of the city.

Marienwerder lag von 1234 bis 1945 im Land des Deutschen Ordens bzw. später in Ostpreussen. Danach ging es an Polen über. Die Stadt liegt heute gut erreichbar etwa 70 km südöstlich von Danzig/Gdańsk, südlich der Marienburg. Ein Besuch lohnt sich definitiv!



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