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Einst im ostpreussischen Landkreis Osterode (polnisch: Ostróda) gelegen, verdankte die Stadt ihren Namen dem Erbauer der gleichnamigen
Ordensburg: Günther von Hohenstein. Um 1360/70 entstand hier in der Nähe des Mispelsees die erste Befestigungsanlage des Deutschen Ordens. Die um die entstehende Burg sich bildende Siedlung erhielt 1359 das
Stadtrecht durch Winrich von Kniprode. Im Laufe der Jahrhunderte hatte auch Hohenstein mehrfache Besetzungen durch polnische, französische und russische Truppen zur durchstehen. Im Jahr 1945 fiel die Stadt an
sowjetische Besatzungstruppen und befindet sich seitdem auf polnischem Staatsgebiet.
In der Mitte der heutigen Stadt Olsztynek (deutsch: “Klein Allenstein”) steht noch das alte Rathaus, welches seit dem Jahr
1923 den bereits 1685 abgebrannten Vorgängerbau ersetzte. Davor befinden sich die steinernen Löwen des ehemaligen Tannenberg-Denkmals.
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