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SŁOBITY / SCHLOBITTEN
(Ostpreussen)
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Im ehemaligen Landkreis Preussisch Holland (heute: Pasłęk) liegt die Schlossruine Schlobitten. Seit 1525 befand sich das Areal im
Eigentum des Adelshauses Dohna, welche zu den prominentesten Adelsfamilien Ostpreussens gehörte. Bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1945 war der Palast einer der herrlichsten Herrschaftshäuser Ostpreussens.
Der auch als Festungsbaumeister tätige Abraham Graf zu Dohna begann hier 1622 den Vorläufer des späteren Schlosses zu errichten. Ab 1696 liess Alexander Graf zu Dohna das Anwesen in seine bis 1945 bestehende Form
umbauen.
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Schloss Schlobitten, wie es früher einmal war. Schlobitten Palace, as it once was.
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Seinerzeit herausragend war das im Erdgeschoss des Schlosses befindliche Feldmarschallzimmer mit einer Bildergalerie der Feldmarschälle der
Familie Dohna, das von einer Stuckdecke gekrönt war. Schlobitten gehörte in dieser Zeit zu den sogenannten “Königsschlössern”, da im Laufe der Jahrhunderte hier alle preussischen Könige zu Gast waren. Auch die
königlichen Gemächer der Schlossbesitzer waren dem königlichen Schloss in Berlin-Charlottenburg nachempfunden. Bis zu 60.000 Bücher sollen hier einst in der Privatbibliothek gestanden haben. Auch 1500 Hecktar Land
und 160 Landarbeiter gehörten damals zum Gut.
1945, mit dem Einmarsch der Sowjetarmee, wurde das Schloss niedergebrannt und zerstört.
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Die traurigen Überreste des Schlosses. The sad remains of the palace.
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Die Kirche des nahe gelegenen Dorfes Słobity. The church of the nearby village of Słobity.
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Im Inneren der Kirche. Inside the church.
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